Klosterwege

Zisterziensische Äbte legten im Mittelalter große Strecken zurück: Einmal jährlich reisten Sie zum Generalkapitel in Cîteaux, visitierten ihre Tochterklöster, besuchten mehrmals ihre Grangien und Stadthöfe. Auch die Mönche und Konversen machten sich regelmäßig zu Fuß oder per Pferd auf den Weg zu den Wirtschafts-, Amts- und Stadthöfen. Ein beachtliches Netz aus Landwirtschaftswegen, Handels-und Transportstraßen und Fernrouten durchzog Europa. Der „Weg der Zisterzienser“ soll ein Weg der Wiederentdeckung landschaftlicher und geschichtlicher Zusammenhänge sein.

Im aktuellen Projekt entsteht ein Fernwanderweg, der die zisterziensischen Klosterlandschaften in Slowenien, Österreich, Tschechien und Polen über Deutschland mit dem Ursprungskloster Cîteaux in Frankreich verbindet. Kleine Rundwege und größere Runden sollen die Klosterlandschaften im direkten Umkreis der Abteien erschließen.