Kostanjevica na Krki

Foto: Galerija-Božidar

Gründungsdatum: 1234 (Ordnungsnummer 645 n. Janauschek)

Auflösungsdatum: 1785

Filiation / Mutterkloster: Morimond-Villers / Stift Viktring

Tochterkloster: /

Eingebettet in der Ebene zwischen dem Fluss Krka und dem Žumberak-Gebirge liegt das Kloster Kostanjevica na Krki. Die Abtei ist ein Tochterkloster von Stift Viktring in Kärnten, das wiederum der Filiation Morimond über Villers-Bettnach entstammt. Landschaftlich prägend war vor allem der zisterziensische Weinbau. Heute beherbergt das Kloster einen Museumskomplex, sein Arkadenhof zählt zu den größten in Mitteleuropa.

Im Jahre 1234 gründete der Kärntner Herzog Bernhard von Spanheim ein Kloster des Zisterzienserordens an der Grenze seines Territoriums in Niederkrain, in seiner Stadt Kostanjevica na Krki. Die abgelegene Lage in der Nähe der mit üppigen Wäldern bedeckten Gorjanci-Hügel, die Nähe der Bäche Obrh und Studena und des Flusses Krka machten dies zu einem geeigneten Ort für eine Zisterzienser-Klostergründung.

Das neue Kloster erhielt den Namen Marienbrunnen und wurde von Mönchen aus dem Kloster Viktring in Kärnten besiedelt; so wurde das Kloster Kostanjevica na Krki dem Kloster Morimond angegliedert. Im Laufe seiner Geschichte war das Kloster eng mit zwei Klöstern verbunden (auch Partner im Projekt Cisterscapes); dem Kloster Stična in Slowenien und dem Kloster Rein in Österreich. Es gibt keine historische Abstammung des Klosters in Kostanjevica na Krki.

In seiner Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert dehnte das Kloster sein Territorium aus und setzte weitere Marksteine in der weiteren Landschaft, wie z.B. den Bau der Wallfahrtskirche, den Kauf von Bürgerhäusern und den Erwerb von Ländereien mit Schlössern.

Die Zisterzienserklosterlandschaft ist gut erhalten, da die Region durch die Geschichte hindurch überwiegend ländlich geblieben ist. Die Landschaftselemente wie Weinberge, Klostermühle, Wälder und Kirchen blieben fast unverändert.

TV Beitrag über die Galerie und das Kloster

http://www.galerija-bj.si