KLOSTERLANGHEIM

Gründungsdatum: 1132 (Ordnungsnummer 69 n. Janauschek)
Auflösungsdatum: 1803
Filiation / Mutterkloster: Morimond-Ebrach / Kloster Ebrach
Tochterklöster: Kloster Plasy, Stift Schlägl

Als Filiation der 1127 gegründeten Abtei Ebrach stand Langheim mit am Anfang der zisterziensischen Ostbewegung in Europa. Tochtergründungen waren u.a. Plasy in Tschechien. Die im Tal des Leuchsenbaches gelegene Abtei fokussierte sich auf Waldbau, Fischzucht, Handel mit bedeutenden Stadthöfen in Bamberg und Kulmbach. Mit dem Bau der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen entstand eine Landmarke im Obermaintal.

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Die Kulturlandschaft

Von 1132/33 bis 1802 bestand Kloster Langheim über 670 Jahre hinweg. Eng verbunden war es mit dem 1075 gegründeten Bistum Bamberg. Stand in der Anfangszeit noch die Förderung durch dieses im Vordergrund, folgten über längere Zeiträume hinweg Auseinandersetzungen. Weder die angestrebte Reichsunmittelbarkeit noch der Aufbau eines Territoriums konnten so gelingen.

Die aus dem frühen 13. Jahrhundert stammende Katharinenkapelle ist eine der ältesten erhaltenen Portenkapellen deutscher Zisterzienserklöster.

Zu nennen sind die Steinbrüche nördlich des Klosters. Aus diesen wurden zahlreiche Bauten errichtet, sie lassen sich somit unschwer dem Klosterwirken zuschreiben.

Auch die sieben noch erhaltenen oder ablesbaren Weiher im unmittelbaren Umfeld des Klosters sind damit zu verbinden.

Kaum ein Bauwerk, das von der Zisterzienserabtei Langheim errichtet wurde, ist so bekannt wie die nach Plänen von Balthasar Neumann gebaute Basilika Vierzehnheiligen.

Der säkularisationsbedingte Verlust zentraler klösterlicher Bauten Langheims gibt dem heutigen Ort Klosterlangheim ein dörfliches Gepräge.

Die baulichen Schätze liegen hier im Verborgenen, wie etwa der ungewöhnlich großzügig gestaltete Bierkeller aus dem 16. Jahrhundert oder der noch erhaltene Fischkasten. Mit den noch weitgehend erhaltenen und prächtig ausgebauten Wirtschaftshöfen und Amtssitzen in Trieb, Hochstadt, Bamberg, Giechkröttendorf, Kulmbach und Tambach, wie auch dem architektonisch fast einmaligen Hof Nassanger, hat die Klosterlandschaft Langheim bemerkenswerte Ensembles aufzuweisen.

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